Internetseite für Vereine: Im digitalen Zeitalter unverzichtbar

Beitrag veröffentlicht am 15. Juni 2018 | Kategorie: Internet | 0 Kommentare

Wer heute nach einem neuen Sportverein sucht oder sich ehrenamtlich engagieren möchte, wird zwangsläufig über die Internetsuche stolpern. Stolpern, weil sich in den Suchmaschinen so viele Informationen befinden, dass die Nutzer leicht den Überblick verlieren. Um den nötigen Überblick zu bieten und sich als Verein deutlich und sichtbar zu positionieren, empfiehlt sich daher eine eigene Webpräsenz. So schaffen Sie als Verein langfristig auch im World Wide Web Vertrauen und können neue Mitglieder anwerben.

Die Vereinsseite ist vielmehr als nur eine Online-Visitenkarte

Die erste Funktion einer Vereinswebseite ist eine gute Übersicht von allen relevanten Informationen, die es über den Verein gibt. Diese muss strukturiert aufgebaut sein und den Seitenbesucher zu den Inhalten verlinken, die ihn auch wirklich interessieren. Wichtig sind dabei oft aktuelle Termine und Veranstaltungen sowie Sprechstunden und Ansprechpartner.

Der Vorteil einer Internetseite ist immer die zentrale Auskunftsstation, die weder von Wind und Wetter noch von Öffnungszeiten abhängt. Dadurch können sich Vereine Flyer und die Verteilung solcher sparen. Wenn die Druckkosten gering gehalten werden, wirkt sich das auch positiv auf die Vereinskasse aus. Zudem können die Informationen immer live, also hochaktuell online gestellt werden, damit Mitglieder und Interessenten immer up to date bleiben.

Auf Ihrer eigenen Webseite können Sie außerdem die Bilder von Mitgliedern (Mannschaftsfotos, Eventfotos) veröffentlichen und dem Verein so ein Gesicht geben. Für Besucher ist das oft ein Auswahlkriterium, weil die Persönlichkeit eines Vereins mehr Vertrauen schafft und zum Mitmachen animiert. Des Weiteren bringt Ihnen ein Kontaktformular die Möglichkeit zur zeitunabhängigen Kommunikation mit Interessenten oder Sponsoren. Sie können Ihren Webauftritt außerdem mit den verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram verbinden und damit gleich mehreren Zielgruppen die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und Information bieten.

Regelmäßige Pflege und Datenschutz

Trotz aller Vorteile muss man sich vorher gut überlegen, wie man die Webseite gestaltet und welche Punkte zu beachten sind.

So ist z. B. der Serverspeicher für Vereinswebseiten nicht unerheblich. Vor allem, wenn viele Bilder oder dynamische Elemente vorhanden sind, muss man im Vorfeld dafür sorgen, dass der Webhosting-Anbieter auch entsprechende Server zur Verfügung stellt, die Informationen schnell und sicher verarbeiten können. Die InternetWerk GmbH ist ein guter Anlaufpartner, wenn es um schnelles und preiswertes Webhosting geht.

Im Rahmen der EU-weiten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird auch der Schutz von personenbezogenen Daten zunehmend wichtiger. Dazu gehört zum einen, dass man als Webadministrator einen passwortgeschützten Bereich für Vereinsmitglieder schafft, wo wichtige Informationen zu finden sind, die nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen wurden. Zum anderen muss aber auch der Webhosting-Anbieter für die Sicherheit sorgen, indem er beispielsweise regelmäßige Updates des Systems durchführt und SSL-Verschlüsselung einsetzt. So können auch kritische Daten problemlos ausgetauscht und gespeichert werden.

Allerdings müssen Sie auch selbst immer wieder ran an Ihre Online-Präsenz. Sie müssen die Inhalten pflegen, die Texte aktualisieren oder neue schreiben. Zur regelmäßigen Pflege gehören auch sogenannte Backups – also komplette Datensicherungen in regelmäßigem Abstand. So kann im Falle eines technischen Problems einfach die letzte Version der Webseite eingespielt werden.

Um die Webseite aufzubauen und langfristig zu betreuen, braucht es nicht gleich einen Programmierer, wie es noch vor 15 Jahren oder mehr der Fall war. Für einfachere Weblösungen für die meisten Zwecke reicht es aus, sich etwas Zeit für ein Content Management System (CMS) zu nehmen und mit vorgefertigten Designs eine Webseite selbst auf die Beine zu stellen. Hierfür sind keinerlei Programmierkenntnisse mehr notwendig. Sie entscheiden sich einfach für ein CMS und folgen den Schritt-für-Schritt-Anleitungen darin.

WordPress-Webseite: kostengünstige Alternative

Ein CMS, das recht intuitiv bedient werden kann und zudem kostenfrei ist, heißt WordPress. Aus diesen Gründen nutzen heute wohl Abermillionen das erfolgreiche CMS. Damit kann sich jeder einen Blog erstellen, einen Webshop aufbauen oder eben eine einfache Webseite. WordPress und ein passendes Webdesign (oft auch kostenlos) müssen nur einmal installiert werden und danach können die Inhalte von Laien problemlos erstellt, geteilt und gepflegt werden.

Fazit

Wer einen Verein, aber noch keine zugehörige Internetseite besitzt, sollte dies baldmöglichst ändern. Denn Entscheidungen werden heute oft online getroffen und man kann als Verein jede Menge Kosten und Zeit sparen. Außerdem braucht man längst keine Informatikkenntnisse mehr, um so ein Projekt selbst zu stemmen.

Bildquelle: © kreatikar, Pixabay (CC0 Creative Commons) | Tags: vereinswebseite, webhosting, wordpress

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