Die Domainwahl – diese Fehler sollten Sie vermeiden

Beitrag veröffentlicht am 15. Dezember 2017 | Kategorie: Domains | 0 Kommentare

Die meisten Unternehmen sollten sie längst haben – eine Webseite. Wer noch keine hat oder ein Unternehmen neu gründet, darf sich die Möglichkeiten des Internets nicht nehmen lassen. Zur Einrichtung eines Webauftritts gehört selbstverständlich auch die Registrierung einer Domain: Doch Vorsicht! Sie sollten vorher einige Aspekte beachten und die Entscheidung für Ihre Internetadresse nicht zu leichtfertig treffen. Wir erklären kurz die wichtigsten Punkte.

Halten Sie es einfach!

Das wohl wichtigste Kriterium für eine gelungene Domain ist ihre Einfachheit. Sie sollte leicht zu merken sein, keine Zahlen und Sonderzeichen enthalten (nur in sinnvollem Kontext) und unmissverständlich sein. Machen Sie den Test und sagen Sie die Domain einmal Ihren Bekannten oder Freunden. Wenn diese auf Anhieb verstanden und im Internet gefunden wird, sind Sie schon auf einem guten Weg. Wenn Sie die Adresse erst einmal buchstabieren müssen, könnte es Ihnen bei der Kundenkommunikation im Weg stehen. Auch komplizierte Wortspiele können Ihre potenziellen Kunden irritieren – vermeiden Sie daher kreative Domains.

Ihre Domain hat nichts mit dem Unternehmen zu tun

Auch die eigene Internetadresse gehört zu den effektiven Marketinginstrumenten und trägt ihren Teil zur Markenbildung bei. Steckt in der Domain weder Ihre Unternehmensbezeichnung noch Ihr Produkt, wirkt es eher wie eine 0815-Webseite, die im besten Falle etwas mit der gesuchten Thematik gemein hat. Ein überspitztes Beispiel: Der Domain-Name „www.audi.de“ ist marketingtechnisch deutlich wertvoller als „www.deutscher-fahrzeughersteller.de“. Und damit gelangen wir schon zum nächsten Fehler.

Eine Domain aus Keywords

Noch vor einigen Jahren haben SEO-Begeisterte die häufigsten Suchbegriffe (Keywords), die in den großen Suchmaschinen wie Google eingegeben werden, in die Domain eingebaut. Diese Strategie der Suchmaschinenoptimierung ist allerdings veraltet und hat kaum noch Einfluss mehr auf die digitale Sichtbarkeit Ihrer Seite. Im Gegenteil: Gibt man heute Suchbegriffe wie „Blumengeschäft Berlin“ in die Suchmaschine ein, wird die komplette Konkurrenz mit angezeigt. So müssen Sie sehr viel Glück haben, um auf den ersten Plätzen zu landen, denn trotz solider SEO-Optimierung kommt es dann nur noch auf Kleinigkeiten an. Ihre Marke dagegen hat einen Wiederkennungswert und sollte auch den Kern Ihrer Domain bilden.

Verschiede Varianten sind nicht registriert

Vergessen Sie nicht, mehrere Varianten Ihrer Webseite rechtzeitig zu sichern, damit auch die Suchenden, die Tipp- oder Rechtschreibfehler bei der Suche eingeben, Sie finden können. Heißt Ihre Domain z. B. „www.fotografie-zentrum.de“, sollten Sie in Betracht ziehen, auch „www.photographie-zentrum.de“ und Optionen mit Tippfehlern zu sichern. Natürlich nur, solange sie dadurch keine anderen eingetragenen Marken verwenden. In so einem Fall ist eine rechtliche Beratung empfehlenswert.

Domain-Endung ist ungewöhnlich oder teuer

Es gibt bestimmte Top-Level-Domains, also Domain-Endungen wie „.co“, die sich nicht so gut eignen, weil sie entweder höhere jährliche Kosten nach sich ziehen oder nicht einfach zu merken sind. Außerdem können auch staatliche Domain-Endungen wie beispielsweise „.ly“ (Lybien) das Risiko bergen, dass die eigene Webseite nicht gefunden wird. Um solche Risiken zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die gängigen Endungen wie z.B. „.de“, „.com“ oder „.net“.

Fazit

Sollten Sie eine neue Webseite einrichten oder einrichten lassen, achten Sie vorher bei der Domainwahl ganz genau auf die Einfachheit Ihrer Domain, auf die passende Domain-Endung und dass sich Ihr Unternehmen in der Domain widerspiegelt. Verzichten Sie auf kreative Wortspiele und beliebte Google-Suchbegriffe in der Domain, denn diese können verwirren und ein Gewinn für Ihre Konkurrenz werden.

Bildquelle: © JanBaby, Pixabay (CC0 Creative Commons) | Tags: domain, domainregistrierung

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