So deaktivieren Sie WordPress-Plugins über FTP

Beitrag veröffentlicht am 19. August 2019 | Kategorie: WordPress | 0 Kommentare

WordPress ist das am weitesten verbreitete Content Management System der Welt. Nicht zuletzt aufgrund der unzähligen Plugins, die es heute für jede denkbare Zusatzfunktion gibt. Die teilweise kostenlosen Mini-Programme können jedoch manchmal zu Seitenfehlern führen. Wir zeigen diesmal, wie Sie ein WordPress-Plugin ohne Zugriff auf das Dashboard trotzdem deaktivieren können.

Meist passiert es unauffällig und ohne Vorwarnung. Sie wollen Ihre Webseite erreichen und bekommen nur noch eine leere, weiße Seite angezeigt. Als erste Reaktion wollen Sie über die „wp-admin“-Erweiterung in der URL den Admin-Bereich bzw. das Dashboard aufrufen, um das Problem zu identifizieren. Geht auch das nicht mehr, müssen Sie dennoch nicht in Panik verfallen. In der Regel ist ein bereits installiertes Plugin dafür verantwortlich.

Auf dem Dashboard können Sie das betroffene Plugin normalerweise über den Menüpunkt „Plugins – Installierte Plugins“ ganz einfach mit einem Klick deaktivieren. Die Deaktivierung funktioniert allerdings auch über ein FTP-Programm, wenn das Dashboard einmal nicht erreichbar sein sollte. Beachten Sie einfach folgende Schritte:

  1. Laden Sie ein kostenloses FTP-Programm herunter (FileZilla, WinSCP etc.)
  2. Recherchieren Sie die FTP-Zugangsdaten im Dashboard Ihres Webhosters
  3. Stellen Sie eine Verbindung zum Webserver her und gehen Sie zum Ordner wp-content/plugins
  4. Dort suchen Sie den gewünschten/verdächtigen Plugin-Ordner aus und benennen diesen einfach um, z. B. statt „slider“ nennen Sie den Ordner einfach „—slider“

Durch die Umbenennung des Ordners verursachen Sie einen „Fehler“ im Admin-Bereich und so wird das Plugin automatisch deaktiviert, weil es nicht mehr gefunden werden kann. Nun ist es natürlich oft so, dass man nicht weiß, welches Plugin für den Seitenfehler verantwortlich ist. Gehen Sie also am besten alle Plugins nach und nach durch und prüfen Sie jedes Mal, ob Sie schon Zugriff auf Ihre Webseite haben. Sobald Sie das richtige Plugin gefunden haben, können Sie es einfach über den Admin-Bereich in WordPress löschen.

Achtung: Wir raten davon ab, das Plugin ausschließlich per FTP zu löschen, da dadurch noch restliche Daten im System verbleiben und zu weiteren Problemen führen können.

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