Weniger ist mehr? Wie viele Plugins sind zu viel?

Beitrag veröffentlicht am 15. Dezember 2015| Kategorie: WordPress| 0 Kommentare

zu viele Plugins

Mittlerweile gibt es ja für jede Situation das passende Plugin, doch wie viel ist zu viel?
Eins ist schon mal sicher, Plugins sind eine enorme Bereicherung für jeden WordPress-Nutzer. So flexibel WordPress an sich auch schon ist, ohne Plugins wäre auch dieses CMS „nur“ ein Traumwagen, aber ohne Extra-Ausstattung.

Plugins erweitern WordPress in jede nur erdenkliche Richtung und sind somit kaum wegzudenken. Angefangen von den typischen Social Media Plugins, welche Ihre Netzwerke mit einbinden, bis hin zu umfangreichen Shop-Systemen, es steht für jede Aufgabe eine Lösung parat.

Am Anfang ist WordPress quasi nackt, kein Kontaktformular, keine Möglichkeit die Seite mehrsprachig zu gestalten, man muss WordPress also was schickes zum Anziehen geben.

Doch immer wieder hört man Warnungen, zu viele Plugins würden den Blog abbremsen, oder noch schlimmer, ein vergrößertes Sicherheitsrisiko darstellen. Aber, die Verantwortung liegt beim Nutzer, und nicht beim Plugin. Aktualisiert man nämlich regelmäßig seine Plugins, verzichtet auf überflüssige Installationen, dann sind Plugins ein großes Plus! Hauen Sie nicht jedes schicke Plugin auf Ihre Seite, sondern wählen Sie diese, welche für Ihren Blog oder Ihre Webseite von Nutzen sind.

Auch was Sicherheitslücken angeht, sind ein Großteil der Programmierer sehr bemüht, diese sofort zu entfernen und ein Update des Plugins zu veröffentlichen.

Schauen Sie doch einfach mal im WordPress Dashboard unter Plugins, wie viele alte Installationen sind noch dort gelagert und deaktiviert? Raus damit, Platz schaffen!
Wie viele Plugins halten eine neue Version bereit? Auf geht’s! Aktualisieren!

Selbstverständlich kann man auf Plugins verzichten, und die Arbeit selbst machen. Ein Plugin macht nichts anderes, als den Code in der functions.php zu ändern. Aber die wenigsten Nutzer sind so fit in der Programmiersprache, um dies eigenständig zu bewerkstelligen.

Viel zu schnell hat man einen Fehler im Code und somit einen großen Schaden angerichtet. Außerdem sind alle Änderungen in der functions.php wieder weg, wenn man sich eines Tages für ein neues Template für seine Seite entscheidet.

Sie sehen, Plugins sind also eine große Bereicherung für alle!

Unterm Strich kann man sagen, es gibt nicht zu viele Plugins, man kann keine Hausnummer nennen, wie viele Erweiterung tatsächlich zu viel wären. Es gibt einfach nur gute und schlechte Plugins.

Bevor man also ein Plugin blind installiert sollte man prüfen, ob es diese Funktion nicht schon mit Bordmitteln zu lösen ist. Laden Sie außerdem Plugins nur von vertrauenswürdigen Anbietern und Quellen herunter, hierzu zählen natürlich unter anderem das WordPress Plugin-Verzeichnis mit derzeit über 41.000 Erweiterungen, sowie die riesige Premium-Plattform CodeCanyon.

Außerdem sollte man in der Quelle prüfen, ob dieses Plugin überhaupt noch Support des Entwicklers anbietet. Viele Plugins sind sehr veraltet, man sollte also darauf achten, dass die letzte Aktualisierung der Erweiterung nicht zu weit in der Vergangenheit liegt.

Um seine eigene Seite oder seinen Blog auf Performance zu prüfen, um zu sehen welche Plugins das System abbremsen, lohnt sich die Installation des Plugins P3, der „Plugin Performance Profiler“.

Das Plugin prüft die Laufzeit und Ladedauer aller Plugins und liefert Ihnen eine Übersicht, ob und welche Erweiterungen das System ausbremsen.